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MagersuchtOft werden Menschen mit einem guten Stoffwechsel oder Menschen, die auf Grund einer Überfunktion der Schilddrüse extrem schlank sind, als magersüchtig bezeichnet. Auch Menschen, die einfach keinen Appetit haben und deswegen sehr wenig essen und stark untergewichtig sind, schiebt man gerne mit in die Schublade „Magersucht“. Aber nicht jeder Mensch, der dünn ist, ist auch magersüchtig. Magersucht ist eine Essstörung. Und sehr oft wird diese Form der Essstörung verwechselt mit der Bulimie (Ess-Brechstörung). Die übliche Magersucht äußert sich nicht dadurch, dass der Betroffene keinen Appetit hat, sondern einfach nur nicht essen mag. Der Appetit ist da, aber er wird verdrängt. An diesem Punkt wird klar: es handelt sich um eine psychosomatisch begründete Störung. Die lateinische Bezeichnung dieser Störung lautet „Anorexia Nervosa“, und mit dieser Krankheit möchten wir uns gerne auf dieser Homepage befassen, denn sie hat viele Facetten. Ursache und Wirkung spielen hier immer eine große Rolle. Die Krankheit macht sich bemerkbar durch starke Gewichtsabnahme und vor allem dadurch, dass Untergewicht auch dauerhaft gehalten wird. Dieses Untergewicht wird natürlich dadurch erreicht, dass der Betroffene einfach nicht ausreichend Nahrung zu sich nimmt. Begleitet ist dieses starke Untergewicht von der extremen Sorge des Betroffenen, dick zu werden. Magersüchtige können oftmals regelrecht ausgemergelt erscheinen und empfinden sich oftmals immer noch als zu dick. Es gibt eine Menge psychologischer Erklärungen für die Ursachen der Magersucht. Auch gibt es Unterscheidungen in der Diagnostik der Magersucht. Es gibt Fälle, bei denen sich nicht alle diagnostischen Kriterien bestätigen, aber ohne Zweifel bestimmte, richtungsweisende Symptome vorliegen. Der Betroffene isst zwar, und oftmals mehr als bei einer Magersucht üblich, allerdings noch immer nicht ausreichend. In vielen Fällen wird auch extremer Sport betrieben sowie regelmäßig Abführmittel eingenommen. Das diagnostische Kriterium der Angst vor einer Gewichtszunahme jedoch fehlt häufig. In solchen Fällen spricht man von einer atypischen Anorexia Nervosa. Eine andere Art von Magersucht ist die Bulimie, bei der die Betroffenen sich nach Heisshunger und Fressattacken erst mal übergeben. Was die Ursachen von Bulimie sind, wie sich die Bulimie bei Männern äussert und was Sie zu beachten haben, erfahren Sie in der entsprechenden Kategorie. Für Familienmitglieder und gute Freunde ist es oftmals sehr schwer, mit den Betroffenen umzugehen, denn diese ziehen sich auch in sich selbst zurück, wenn ihr Verhalten kritisiert wird. Hier ist also Fingerspitzengefühl gefordert. Und der Weg aus dieser Krankheit erfordert Begleitung! |
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