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Effektive Hilfe bei BulimieBulimie Betroffene wissen durchaus, dass sie krank sind. Aber das Problem ist der Teufelskreis, in dem sie sich befinden. Die Krankheit entsteht meist durch die Angst vor dem dick werden, was meist auf seelische Probleme, persönliche Verluste, zum Beispiel durch eine zerbrochene Beziehung, berufliche Misserfolge oder ähnliches zurückzuführen ist. Das Selbstwertgefühl ist gestört oder gar vollkommen zerstört, die Selbstwahrnehmung ist unrealistisch. Die meisten Bulimie-Erkrankten suchen erst Hilfe, wenn sie „erwischt“ worden sind, meist beim Erbrechen direkt nach dem Essen. Manchmal brauchen sie auch mehrere Anläufe um endlich den Mut aufzubringen, einen Arzt aufzusuchen um sich helfen zu lassen. Viele wagen diesen Schritt überhaupt nicht. Eine erste Anlaufstelle ist von daher meist eine Selbsthilfegruppe. Innerhalb von gut funktionierenden Selbsthilfegruppen ist es meist möglich, die Betroffenen nach und nach dazu zu bewegen, sich Rat und Hilfe bei einem Arzt ihres Vertrauens zu holen. Meist arbeiten Selbsthilfegruppen mit einem speziellen Arzt und auch mit Therapeuten zusammen. Von alleine verschwindet diese Essstörung nicht. Von Bulimie Betroffene benötigen dringend Hilfe von außen, und diese muss auf therapeutischer Ebene stattfinden. In den meisten Fällen ist eine Behandlung in Form einer stationären Therapie angeraten. Aber auch nach einer erfolgreichen Therapie benötigen Erkrankte dringend Unterstützung bei der weiteren Heilung und Hilfe zur Selbsthilfe. Die Krankheit kann jederzeit erneut ausbrechen und Betroffene benötigen dringend aktuelle Ansprechpartner, wenn ein neuer Schub droht – und ein solcher kann bereits durch geringfügige, persönliche Niederlagen ausgelöst werden. Eine Selbsthilfegruppe ist also oftmals nicht nur die erste Anlaufstelle, sondern oft nach erfolgreicher Therapie auch wichtiger, weiterer Wegbegleiter. |
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