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Magersucht bei ModelsModels sind das Vorbild vieler junger Mädchen und viele dieser jungen Mädchen träumen auch von einer eigenen Model-Karriere. Männer bewundern Models und vergöttern sie als Traumfrauen. Schon seit vielen Jahren wird das Thema Magersucht bei Models bzw. Topmodels auch öffentlich diskutiert. Denn ein Model muss nicht nur schön sein, sondern auch schlank. Und meist sogar mehr als schlank, denn die meisten Models sind spindeldürr. Dass man die Rippen aus der Ferne zählen kann, ist keine Seltenheit. Es ist inzwischen kein Geheimnis mehr, dass Models in der Regel nicht mehr als 1000 Kalorien pro Tag zu sich nehmen, und in manchen Fällen nicht einmal das. Der normale Tagesbedarf einer Frau liegt bei mindestens 2000 Kalorien. Die Frage ist, ob die Gesellschaft dieses Idealbild, das hier verkauft ist, weiterhin klaglos hinnehmen sollte, denn es ist inzwischen erwiesen, dass Models in ihrer Vorbildfunktion gerade bei jungen Mädchen für eine drastische Zunahme von Erkrankungen wie Bulimie und Magersucht sorgen, wie die British Medical Association bereits vor einigen Jahren feststellte. Eine durchschnittliche Frau – und das gilt auch für Models und Top-Models – sieht nun einmal von Natur aus nicht so aus, wie es uns die Modewelt verkaufen möchte. Dieses Gewicht, das uns als Idealgewicht vorgeführt wird, ist das Ergebnis von Hunger, Verzicht und oftmals auch von gewaltsam herbeigeführtem Erbrechen, aber auch von Abführmitteln und schädlichen Diätpillen. Wie gefährlich dieser Raubbau mit dem eigenen Körper ist, sollte eigentlich der Tod des Models Eliana Ramos verdeutlichen, die mit nur 18 Jahren an einem Herzinfarkt verstarb, der durch Mangelerscheinungen ausgelöst wurde. Nur wenige Monate zuvor war ihre Schwester, Luisel Ramos mit nur 22 Jahren an der gleichen Ursache verstorben. |
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