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Behandlung von MagersuchtMagersucht kann Heilung erfahren. Die Gefahr eines Rückfalls besteht jedoch immer. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass nach einem stationären Klinikaufenthalt eine weitere psychologische Begleitung stattfindet und am besten parallel dazu noch eine aktive Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe. Der erste Schritt zur Heilung ist die Anerkennung dieser Krankheit für sich selbst, das Zugeben, das sich selbst eingestehen, dass man krank ist und dringend Hilfe benötigt. Meist gelingt es den Betroffenen von alleine nicht, diese Erkenntnis zu gewinnen. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass Angehörige oder nahestehende Freunde helfend zur Seite stehen, sich die nötigen Informationen beschaffen, sich beraten lassen. Einem Menschen zu helfen, der an dieser Essstörung leidet bedeutet, dass man viel Fingerspitzengefühl aufwenden muss um diese erkrankte Person davon zu überzeugen, dass sie Hilfe benötigt. Eine stationäre Therapie in einer Klinik ist unumgänglich. Bei Minderjährigen ist eine Zwangseinweisung möglich, wenn akute Gefahr besteht, aber bei volljährigen Betroffenen bedeutet es für Helfer harte Arbeit, die erkrankte Person zu einer Therapie zu bewegen. Nur wenige Betroffene zeigen sich einsichtig und haben mehr Angst vor dem dick werden innerhalb einer Therapie als vor dem eigenen Tod, denn dass dieser die Folge ihres Tuns sein kann, wissen die meisten sogar. Innerhalb der Therapie wird das Essverhalten untersucht, trainiert, streng kontrolliert. Begleitend dazu finden Gespräche statt, die Ursachen der Essstörung muss herausgefunden werden, nur auf diesem Weg kann man einen Weg für eine Behandlung finden. |
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