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Magersucht bei JugendlichenKinder werden mit der Pubertät langsam erwachsen. Sie beginnen sich zu entwickeln. Mädchen und Jungen werden zu jungen Männern und jungen Frauen. In der Pubertät nabeln sie sich von den Eltern ab. Egal was Mütter oder Väter sagen, dagegen wird sich aufgelehnt. Kinder wollen mit beginnender Pubertät so ziemlich alles sein, nur nicht wie ihre Mutter oder ihr Vater. Sie suchen sich andere Vorbilder und Idole und meist sind das Stars: Schauspieler und Musiker. Auch in unserem fortgeschrittenen Zeitalter herrscht noch immer die Meinung, dass Mädchen schön und anmutig sein müssen, keine körperlichen Makel haben dürfen, während Jungen ruhig Rauhbeine sein dürfen. Überflüssige Pfunde werden von Jungs meist problemlos weggesteckt, während Mädchen damit ein großes Problem haben, denn diese Pfunde werden oft verantwortlich dafür gemacht, dass sich der umschwärmte Junge nicht für sie interessiert oder aber er erste Freund mit ihnen Schluss gemacht hat. Sängerinnen und Schauspielerinnen erscheinen perfekt und sie sind immer schlank. Models sind immer schlank. Und vielleicht wird auch die beste Freundin, die offenbar immer Erfolg bei den Jungs hat, als schlank und grazil empfunden. Jugendliche – Mädchen und auch Jungen – entwickeln sehr schnell Minderwertigkeitsgefühle. Und sie sind oftmals besessen von dem Wunsch, die Ursachen hierfür zu beseitigen: nämlich die überflüssigen Pfunde. Die Gefahr von Essstörungen, gefolgt von Magersucht und Bulimie, ist sehr groß. Eltern sollten ihre Kinder deswegen aufmerksam beobachten und notfalls vorsorglich eingreifen. Wichtig ist: am Selbstwertgefühl arbeiten, dem Kind Erfolgserlebnisse bescheren. Wer als Mutter oder Vater unsicher ist zum Essverhalten des Kindes, sollte sich online in einer Selbsthilfegruppe nach Möglichkeiten erkundigen und sich Rat und Hilfe holen! |
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