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Magersucht bei KindernAuch das gibt es: Essstörungen bei kleinen Kindern und Babys Wenn kleine Kinder oder gar Babys Essstörungen haben, liegt dies natürlich nicht an falschen Vorbildern und einer verzerrten Selbstwahrnehmung. Aber trotzdem kommt dieses Problem häufiger vor als man glauben mag. Während sich jedoch junge Mädchen und Frauen ihre vermeintlich überflüssigen Pfunde systematisch herunterhungern, liegen bei Babys oder kleinen Kindern meist organische Ursachen vor. Babys verhalten sich instinktiv. Wenn ein Baby die Nahrung verweigert, kann es nur organische Ursachen haben, denn ein Baby wird wohl kaum über sein eigenes Körpergewicht nachdenken. Grundsätzlich möchte es eigentlich Nahrung zu sich nehmen weil es Hunger hat. Wenn es diese Nahrung verweigert, gibt es ein stärkeres Gefühl als den Hunger, nämlich beispielsweise Schmerz. Der Grund, warum ein Baby die Nahrung verweigert, könnte also durch einen Pilz im Mund oder schlimmstenfalls auch in der Speiseröhre hervorgerufen werden, denn dann tut das Schlucken weh, aber die Nahrung selbst könnte dem Baby auch Schmerzen verursachen. In jedem Fall muss der Kinderarzt und notfalls ein Spezialist aufgesucht werden, denn ein Baby das mehrere Mahlzeiten verweigert, kann schnell an Untergewicht leiden. Bei kleineren Kindern können ebenfalls organische Probleme zugrunde liegen, aber ein Kind, das bereits logische, eigene Gedanken nachvollziehen kann, ist auch in der Lage, beispielsweise Konflikte in der Familie wahrzunehmen, selbst wenn sie nicht vor dem Kind ausgetragen werden – und mit Desinteresse am Essen reagieren. Essstörungen und Magersucht können also sogar bei kleinen Kindern und Babys vorkommen und müssen dringend auf ihre Ursachen untersucht und behandelt werden, sonst kommt es schnell zu Untergewicht und Entwicklungsverzögerungen. |
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