Untergewicht in der Schwangerschaft



Untergewicht in einer Schwangerschaft sollte unbedingt ernst genommen werden. Nicht umsonst kontrolliert der Frauenarzt bei jeder Vorsorgeuntersuchung die Gewichtszunahme der Mutter. Diese sollte über die Schwangerschaft verteilt bei acht bis zwölf Kilogramm liegen – unter idealen Umständen.

Magersüchtige werden in der Regel nicht schwanger. Abgesehen davon, dass die meisten Magersüchtigen ohnehin keine sexuellen Bedürfnisse haben, ist meist der Stoffwechsel und damit auch der Hormonhaushalt gestört. Die monatliche Regel bleibt irgendwann aus – und die Frau ist unfruchtbar. Verlassen kann und soll man sich darauf natürlich nicht, aber in den meisten Fällen ist eine Unfruchtbarkeit Konsequenz einer Magersucht. Wenn die Betroffene irgendwann wieder vernünftig isst und an Gewicht zunimmt, reguliert sich auch der Stoffwechsel wieder und in den meisten Fällen – wenn die Organe nicht zu sehr geschädigt worden sind – stellt sich die monatliche Regelblutung irgendwann wieder ein und damit auch die Fruchtbarkeit.

Aber eine Frau, die einfach nur starkes Untergewicht hat, kann selbstverständlich schwanger werden. Damit der Körper die Schwangerschaft schadlos übersteht, muss er jedoch kräftig genug sein, um die hormonellen Veränderungen verkraften zu können und auch die Belastung der Organe durch die Entwicklung des Fötus. Bei einer gesunden Mutter stellt das kein Problem dar, aber eine stark untergewichtige Frau ist meist geschwächt und die Belastung ist doch sehr hoch. Was also tun bei Untergewicht in der Schwangerschaft?

Meist wird durch Fachleute ein Ernährungsplan aufgestellt, um dem Untergewicht entgegen zu wirken und zusätzlich hochkalorische Anstronautennahrung verschrieben, die die Schwangere zu sich nehmen sollte um ein wenig an Gewicht zuzunehmen.